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Aktuelles - August 2017

Betreuung gesichert, Spaß garantiert

Kinder an einem Maltisch im MiniCampus
Neues ausprobieren: Amelie (li.) und Anna zeichnen zum ersten Mal mit Tusche und Feder. (Foto: FernUniversität, Pressestelle)

„Hier gehen die Ferien schnell vorbei“, sagt die achtjährige Amelie über das Betreuungsangebot, das während der Sommerferien vom FamilienService der FernUniversität in Hagen angeboten und vom Caritasverband Hagen e.V. durchgeführt wird. Das zu glauben, fällt nicht schwer: Zusammen mit anderen Kindern von Beschäftigten der Hochschule und Studierenden sitzt Amelie an einem Tisch im MiniCampus, konzentriert über eine Tuschezeichnung gebeugt. Überall verteilt liegen Stifte, bunte Farben und fertige Werke der kleinen Künstlerinnen und Künstler. „Ich male auch zuhause sehr gerne“, erzählt Amelie und zeigt stolz ihr Bild.

Amelies große Schwester, die zehnjährige Anna, steht auf Musik: „Ich fand das Trommeln am coolsten! Wir haben eigene Cajons gebaut.“ Amelie erinnert sich noch genau, wie die Trommelkästen gezimmert wurden: „Es war gar nicht schwer. Wir mussten nur Holzplatten zusammenkleben, festschrauben und Gitarrensaiten reinbasteln.“

Bunte Themen

Insgesamt wurden den jungen Campus-Gästen vier verschiedene Themenschwerpunkte rund um Natur, Kunst und Musik angeboten: So zeichnete, fotografierte und malte zum Beispiel der Hagener Künstler und Fotograf Rainer Scholz während zwei Ferienwochen mit ihnen. Auf dem Plan standen zudem besondere Ausflüge – etwa ein Besuch im Osthaus Museum Hagen oder Steifzüge durch den Wald. Nachmittags wurde aber auch einfach gespielt, getobt und entspannt.

„Es hat viel Spaß gemacht“, finden die Schwestern Anna und Amelie. Aber nicht nur die Kids sind zufrieden: „Die Betreuung lief sehr gut“, urteilt auch Caritas-Angestellte Carla Flüs im Rückblick auf die letzten sechs Wochen, in denen sie für die Kindergruppen da war. Für die ersten drei Wochen stellte ein Hagener Kindergarten seine Räume zu Verfügung, anschließend fand die Betreuung im MiniCampus auf dem Gelände der FernUniversität statt. „In der ersten Ferienhälfte waren zeitweise mehr als zehn Kinder da“, betont Carla Flüs die gute Annahme des Ferienangebots. Das Besondere in diesem Jahr: Die FernUniversität garantierte die Betreuung in den Sommerferien – auch in den Wochen, zu denen nur wenige Kinder angemeldet waren.

Auch im nächsten Sommer soll die Ferienbetreuung für sechs- bis zwölfjährige Kinder der Beschäftigten und Studierenden wieder stattfinden. Anna freut sich schon: „Ich möchte auch im nächsten Jahr gerne wieder mitmachen!“


Benedikt Reuse | 24.08.2017
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